Prenning's Garten

Prenning's Garten OG | Geschäftsführer Gabriel Hirnthaler

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Angelika & Valentin

EINE BEWOHNERIN ERZÄHLT

Angelika und ihren Sohn Valentin hat es vor einem Jahr nach Prenning’s Garten verschlagen. Inzwischen sind die beiden aus dem Landhaus kaum noch wegzudenken. Während dem Abendessen erzählt Angelika, was diesen Ort so besonders macht und wie sie ihm etwas zurückgeben möchte. 

So ganz weg mag ich nicht mehr

Es gibt Nudeln mit Tomatensoße und selbst gemachten Holunder-Apfelsaft. Valentin klettert auf seinen hohen Stuhl und kostet vorsichtig, dann wird die Portion ohne Rückhalte vernichtet. Zu seinen Füßen liegt Tam, der Familienhund, der ab und an fragend zu seinem Frauchen aufsieht, während Angelika von Prenning’s Garten erzählt: »Dass wir jetzt hier leben ist ein schöner Zufall gewesen.« Vor einem Jahr, als Angelika akut nach einer Wohnung gesucht hat, ist sie über ihre Cousine auf diesen Ort gestoßen. »Schon beim zweiten Treffen war klar: das passt«, sagt sie. Seitdem ist der oberste Stock des Landhauses offiziell Angelikas Reich.

Eingewöhnen

Anfangs war die Situation des gemeinschaftlichen Wohnens noch ganz neu für die junge Mutter. Angelika hatte zwar zuvor auf einem generationenübergreifenden Bauernhof gewohnt, eine WG mit völlig Fremden ist allerdings etwas ganz anderes. »Aber es war in meiner damaligen Lebenssituation einfach perfekt«, sagt sie. »Hier sind so viele Leute, dass man immer jemanden zum Reden hat, wenn man es braucht.« Außerdem, fügt sie hinzu, werde hier jeder so angenommen wie er ist. Prenning’s Garten, das sei ein offener und ehrlicher Ort. »Es wird dir auch immer Unterstützung und Hilfe angeboten - sei es nur durch ein gemeinsames Mittagessen«, sagt sie. »Und wenn man einmal Nein sagt und sich zurückziehen möchte, ist auch keiner böse.«

Leben

Valentin hat inzwischen aufgegessen und tollt am Boden mit Tam. Der Hund bleibt unbeeindruckt liegen, während Valentin ihn als Hindernis benützt und ausgiebig mit ihm kuschelt. Für den kleinen Jungen ist Prenning’s Garten optimal - nicht nur als Lebens- sondern auch als Spielraum: Draußen hat er viel Platz, vor dem Haus fahren keine Autos. Nur hundert Meter weiter gibt es Hühner und Schafe zu entdecken, beim Hauptgebäude wartet ein Kinderspielplatz. Und dann sind da noch die anderen Bewohner. »Hier leben mehrere Generationen und das ist für Valentin sehr lustig«, sagt Angelika. »Wenn er möchte kann er einfach mit einer 92-jährigen Mensch-Ärgere-Dich-Nicht spielen.«

 

Aber auch für Angelika ist Prenning’s Garten inzwischen mehr als eine Wohnstätte: Einmal die Woche lädt die gelernte Physiotherapeutin im Hauptgebäude zur Yoga-Einheit, die immer gut besucht ist. »Mittlerweile ist es das, was ich Prenning’s Garten zurückgebe«, sagt sie.

Bleiben?

»Momentan passt es. Wie lange - das werden wir sehen«, sagt Angelika. In Prenning’s Garten dränge man sie nicht. Hier muss man nicht festlegen, ob man sich ein oder drei Jahre einmieten möchte, sondern kann einfach kommen und gehen wie es sich ergibt. Für Menschen, deren Lebenssituation sich im Umbruch befindet, ist es perfekt, meint Angelika. »Ich glaube, dass hier ein guter Ort ist, um auf den eigenen Weg zurückzufinden und dann vielleicht weiterzuziehen.«

 

Valentin hat inzwischen genug von dem ganzen Gerede und klettert auf Mamas Schoß. Er kuschelt sich fest an sie. »Ich merke allerdings«, sagt Angelika und lässt sich nicht ablenken, »dass es ein Wunsch ist, mit Prenning’s Garten verbunden zu bleiben, selbst wenn ich umziehen würde. So ganz weg mag ich auch nicht mehr.«

Mehr über das Leben in Prenning’s Garten erfährst du bei unseren Infoveranstaltungen  oder unter office@prenningsgarten.at.